Besuch der Alten Synagoge Kitzingen

Am 13. März besuchten die Klassen 6a und 6d die Alte Synagoge Kitzingen. Dort wurden sie aufgeteilt in zwei Gruppen von Irma Karl und Margret Löther, Mitglieder des „Fördervereins ehemalige Synagoge Kitzingen e.V.“, durch das Gebäude geführt und konnten sich dabei mit dem Judentum als Religion ebenso auseinandersetzen wie mit dem Schicksal verschiedener Juden aus Kitzingen und Umgebung zur Zeit des Nationalsozialismus. Die Kinder erfuhren dabei beispielsweise auch, dass die Synagoge in der Reichspogromnacht niedergebrannt und 1993 nach der Restaurierung wieder eröffnet wurde.

Beim gemeinsamen Rundgang durch die Stadt hörten die Schülerinnen und Schüler zudem mehr über das Schicksal der ortsansässigen Juden und hielten an verschiedenen Punkten inne, an denen der Opfer des Nationalsozialismus gedacht werden konnte. Dabei bewegten sie sich vor allem auf den Spuren von Otto Oppenheimer, der 1927 geboren und 1942 von Kitzingen nach Izbica deportiert wurde. Aufgrund seines jungen Alters machte sein Schicksal die Kinder besonders betroffen.

Auch verschiedene Stolpersteine und die damit verbundenen Personen lernten die Sechstklässler kennen. So hatten sie an diesem Tag die Möglichkeit, sich einmal intensiv mit dieser Weltreligion und der leidvollen Geschichte der Menschen in der NS-Zeit auseinanderzusetzen und ihrer zu gedenken.

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